Projektbeschreibung
 

Das Herzstück dieser Investition bildet das fahrerlose Transportsystem, mit dem zukünftig die Halbfabrikate und die Fertigteile in den Fertigungshallen transportiert werden.

Das Transportsystem wird über eine Schnittstelle mit dem PPS System ABAS kommunizieren. Über diese Schnittstelle werden die Produktionslagerplätze der nachfolgenden Arbeitsschritte angefahren und der gewählte Lagerplatz ins PPS System zurückgeschrieben. Nach den erforderlichen Arbeitsschritten werden die Teile einer automat. Verpackungsanlage zugeführt und anschließend eingelagert, wo dann die Ware zum Versand bereitsteht.

Um den Zuschnitt am neuen Standort weiter ausbauen zu können, wird 2018 eine neue Laserschneidmaschine (Trumpf TruLaser 5030 Fiber inkl. Automatisierung) –angeschafft.

Mit dem Festkörperlaser schneiden wir schnell, vor allem im Dünnblech. Das ist möglich, weil seine ausgesandte Strahlung eine Wellenlänge von etwa 1,03 μm besitzt und die Energie dadurch vom Material stärker absorbiert wird als mit der Wellenlänge von 10,6 μm eines CO2-Lasers. Der Laser bringt mehr Energie in das Blech ein, mit der schneller geschnitten werden kann.

Da die Laserschneidmaschinen viel Abwärme ‚produzieren‘, wird diese auch für die Beheizung des Neubaus in die bestehende Wärmerückgewinnung eingespeist.

Es werden auch weitere Kantmaschinen angeschafft, um den hohen Qualitätsstandard unserer Kunden gerecht zu werden (automatische Werkzeugrüstung und Laserwinkelmesser)

In der Kanterei wird noch eine weitere Roboterzelle und eine Schwenkbiegemaschine investiert, um Dünnblechteile qualitativ höherwertiger zu kanten.

 
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Für die mechanische Fertigung ist eine weitere Fräsmaschine mit automatische Zuführung der Teile durch einen Roboter geplant. Dadurch wird die monotone Tätigkeit des Teile-Einlegens bei hohen Serienstückzahlen reduziert. Zudem wird noch ein zusätzlicher Schweißroboter angeschafft, um kleine Schweißbaugruppen wirtschaftlich herstellen zu können. Diese kleine flexible Roboterzelle würde uns den Markt bei unseren Zukunftskunden noch mehr öffnen, den klein bedeutet im dem Fall auch weniger Toleranz und somit genauere Teile. Um die Fertigung auf längere Sicht für unsere Kunden attraktiv zu gestalten, sind diese neuen Roboteranlagen notwendig um den Standort abzusichern.

Da in der neuen Betriebshalle eine Zusatzfläche von ca. 6932 m² zur Verfügung steht, können die Abläufe optimiert werden. Weiteres besteht die Möglichkeit, neue Maschinen effizient in den Produktionsablauf einzubinden. Der Vorteil besteht zum einen in der qualitativen Kapazitätserweiterung und zum anderen in der deutlichen Reduktion von Rüstzeiten.

Auf den neuen Hallen wird eine 200kWp Photovoltaik Anlage mit 100% Eigenverbrauch und Schweißrauchabsaugung nach neuestem technischem Standard errichtet.

Das Projekt wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung kofinanziert, nähere Informationen zu IWB/EFRE finden Sie auf www.efre.gv.at